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VLamax – maximale Laktatbildungsrate

7. April 2020

Was sagt die Laktatbildungsrate aus und warum ist diese ein wichtiger Parameter für Ausdauersportler?

Wieso ist die VLamax wichtig für Ausdauersportler?


Aus Kohlenhydraten entsteht Laktat (das kannst du im Artikel zum Fettstoffwechsel noch mal genauer nachlesen). Das heißt wenn die Laktatbildungsrate zu hoch ist, ist auch der Kohlenhydratverbrauch zu hoch und so hast du z.B. zum Ende einer/s intensiven Einheit/Wettkampfs nicht mehr genügend Sprit im Tank, um eine gute Leistung zu bringen. Also falls deine Laktatbildungsrate „zu hoch“ ist, solltest du daran arbeiten. Was genau „zu hoch“ heißt, hängt von deiner Sportart/Disziplin ab. Im Ironman-Bereich kann man eine Laktatbildungsrate zwischen 0,2-0,4 mmol/l/s als gut ansehen – im Grunde je tiefer, desto besser, zumindest vor dem Wettkampf.

Für Sprinter gilt das dagegen nicht. Denn hier will man eher eine hohe Laktatbildungsrate erreichen, um möglichst schnell möglichst viel Energie verfügbar machen zu können. Also ungefähr eine Rate von größer gleich 1,0 mmol/l/s.

Wie setzt sich die Laktatbildungsrate genau zusammen

Die VLamax ist der Quotient aus max. NbLa (maximales Nachbelastungslaktat) minus RuLa (Ruhelaktat) und tTest (Testzeit) minus taLak (Zeit in der kein zusätzliches Laktat gebildet wird). taLak ist die alaktazide Zeit und die müssen wir natürlich rausrechnen, weil wir ja die netto Laktatbildungsrate wissen wollen.

Wenn man mal nicht so viel trainiert oder in der Saisonpause kann die Lakatbildungsrate auch schon mal bei 0,5-0,7 mmol/l/s liegen bzw. tendentiell steigen. Mach Dir deshalb also keine Sorgen.


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